K1 WM-Kampf der Kronprinzen: Nick Morsink trifft auf Freddy Kretschmar!

Am 25. März 2017 findet im RuhrCongress Bochum eine Kampfsportshow der besonderen Art statt. Neben zwei Acht-Mann-Turnieren im MMA und K1 präsentiert Big Game, so der Name des Events, diverse Titelkämpfe. Eine K1-WM findet zwischen dem Aufsteiger des Jahres 2016, Nick Morsink und dem Recklinghausener Freddy Kretschmar statt, der nach langer Verletzungspause Ende 2016 fulminant zurückkehren konnte. Dieses K1-Duell zwischen den großen Sympathieträgern wird auch zu einem Zweikampf der beiden Fanlager der hoch veranlagten Athleten. Sowohl Morsink, als auch Kretschmar haben eine starke Fanbase im Rücken.

Nick Morsink vom Thai Gym Borken hat sich nach einem ereignisreichen Jahr 2016 vor nicht langer Zeit in einem broRematch gegen den Gießener Atilla Tuluk die K1-Europameisterschaft gesichert. Der mehrfache Deutsche Meister ist nun auch für einen WM-Gürtel im K1 bereit. Mit seinem dynamischen und kraftvollen Kampfstil konnte er seinen bisherigen Gegnern seinen Kampfstil aufdrücken. Morsinks schwersten Aufgaben waren sicherlich die beiden Duelle gegen KO-Maschine Atilla Tuluk um die K1 Europameisterschaft, gegen den der Borkener Athlet 2016 gleich zweimal antrat. Im ersten Duell musste Morsink eine knappe Niederlage gegen den Gießener hinnehmen. Nachdem beide Seiten sich dann auf ein Re-Match geeinigt hatten, konnte Morsink das Blatt drehen und sich den erhofften EM Gürtel um die Hüften schnallen

Sein Gegner Freddy Kretschmar von Anima MMA/ SG Suderwich möchte die große Chance ebenfalls nutzen, K1 Weltmeister zu werden. Nach langer Verletzungspause kehrte der Recklinghausener Ende letzten Jahres fulminant freddy-3in den Ring zurück und machte letztlich dort weiter, wo er 2015 aufgehört hatte. Bei zwei Kämpfen zeigte der akrobatische Puncher seine enorme Schlagstärke und gewann je einen Boxkampf und einen K1-Fight vorzeitig. Und Kretschmar hat 2017 noch großes vor. Doch bevor es im März gegen Morsink um die WM Krone geht, wagt der Sunnyboy im Januar eine riskante Generalprobe gegen den starken K1 und Muay Thai Spezialisten Roman Palamar. Beim Mix Fight Event Heroic Battle in Herne, die ebenfalls Big Game Veranstalter Isa Topal organisiert, wird Freddy Kretschmar sein Waffenarsenal prüfen. Leider gab es keine Informationen, ob das Duell ein Boxkampf wird oder im K1 ausgetragen werden soll. Lassen wir uns überraschen.

Wer wird diesen spannenden Fight gewinnen? 

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Fan Votings & Ehrungen: Das sind Eure Besten 2016!

Die Fan Votings 2016 sind vorbei und wir haben alle Gewinner nun zusammen. Beim K1 bei den Herren, den MMA Damen und anderen Kategorien gab es kleinere Überraschungen. Zudem haben wir einige Kategorien diesmal ganz weg gelassen, also keine Votings gestartet. Stattdessen haben wir Ehrungen in Form von Erwähnungen vorgenommen. Obwohl es für das Jahr 2016 keine GFN Awards in der alten Form geben wird, bekommen alle Sieger von Mattenbrand.de einen Siegeraward für die gewonnen Fan Votings überreicht.

Fangen wir bei den Boxern an. Hier haben wir bewusst auf die alten Haudegen verzichtet und setzen auf einen Neuanfang mit 3 Hoffnungsträgern, die das Boxen in Deutschland in neue Gewässer führen können. In der Verlosung waren hier Tyron Zeuge, Leon Bauer und Deniz Ilbay. Hinter allen drei Hoffnungsträgern liegt ein ereignisreiches Jahr 2016 mit großen Erfolgen.

Gewonnen hat das Fan Voting mit riesigem Abstand von über 73 Prozent Deniz Ilbay. Der Kölner musste zwar gegen Egidijus Kavaliauskas, einem der am höchsten gehandelten Männer im Weltergewicht, im April 2016 eine Niederlage einstecken, aber zeigte trotzdem hervorragende Nehmerqualitäten eines echten Champs bei seinem ersten Auftritt im MGM Grand in Las Vegas. Es gab Lob von allen Seiten für Ilbay und sein Team. Anschließend reisten die Kölner nach Namibia, um in der Höhle des Löwen gegen den sehr erfahrenen Lokalmatador Bethuel Ushona seinen ersten Titel bei den Herren zu holen. Nach dem WBF Titel rundete Ilbay das Jahr mit dem GBU Weltmeistertitel ab.

Boxer des Jahres 2016

  1. Deniz Ilbay
  2. Tyron Zeuge
  3. Leon Bauer

Die Siegerin beim Fan Voting – MMA Kämpferin des Jahres 2016 steht fest. Nicht die letztjährige Gewinnerin Katharina Lehner oder die fulminante Debütantin Samia El Khawad konnten einen Sieg davon tragen, nein, es war die von den Fans vehement ins Voting geforderte Mandy Böhm mit fast 66 Prozent der Stimmen. Eine kleine Überraschung, aber nach ihrem starkem Auftritt bei GMC 9 vor heimischer Kulisse kein Wunder. Gegen die stark eingeschätzte Debütantin Sandra Redegeld gewann Böhm in der ersten Runden durch TKO. Man darf gespannt sein, wie das neue Jahr für Mandy Böhm verlaufen wird, die kürzlich auch im K1 für Furore sorgte. Deshalb ist sie auch bei den K1 Damen als Aufsteigerin 2016 vertreten.

MMA Kämpferin des Jahres 2016

  1. Mandy Böhm
  1. Samia El Khawad
  1. Katharina Lehner

Beim Fan Voting K1 Kämpfer des Jahres 2016 gab es eine kleinere Überraschung. Bei dem dem hochklassigen Teilnehmerfeld mit illustren Namen wie Vladimir Tok, Enriko Kehl oder Danyo Ilunga. Hier setzte sich mit klarem Abstand Pascal Schroth, der mit über 48 Prozent gewann.

K1 Kämpfer des Jahres 2016

  1. Pascal Schroth
  2. Vladimir Tok
  3. Enriko Kehl
  4. Danyo Ilunga
  5. Danijel Solaja

Bei den Männern gab es zwei Votings zum MMA Kämpfer des Jahres 2016.

Deutschland hat viele großartige Kämpfer, die sowohl national als auch International für Furore sorgen. Der Gipfel beim MMA ist allerdings die UFC vor Bellator. Wir haben hier in einer Voreinscheidung schon die Fans gefragt und daraus eine Liste mit 3 Namen gefunden. Am Ende waren in der Verlosung Daniel Weichel, Nick Hein und Peter Sobotta.

Gewonnen hat das Voting Daniel Weichel mit über 53 Prozent. Weichel zeigt seit Jahren bei der US Organisation Bellator sehr gute Leistungen und ist ein Aushängeschild für MMA Deutschland und sein Gym

MMA Fighter des Jahres 2016

  1. Daniel Weichel
  2. Nick Hein
  3. Peter Sobotta

Da die Fans auch ihre Lieblinge im deutschsprachigen Raum nicht missen wollten, gab es ein zweites Voting zum MMA Kämpfer des Jahres 2016 Deutschsprachiger Raum.

Hier tummelten sich viele großartige Namen aus der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland. Und auf den ersten 5 Plätzen waren jeweils 3 Fighter aus Deutschland und jeweils einer aus Österreich und der Schweiz. Gewonnen hat hier der Shootingstar des Jahres 2015, Islam Khapilaev mit über 33 Prozent vor seinem österreichischen Pendant Ismail Naurdiev gefolgt von Kerim Engizek, Benjamin Brander und Lom-Ali Eskijew.

Für den Sieger Islam Khapilaev dürfte der Sieg beim Fan Voting ein kleiner Trost sein. Am Wochenende startete er mit seiner ersten Karriere-Niederlage ins das Jahr 2017. Das ist sicherlich kein Beinbruch für den jungen Deutsch-Tschetschenen, der seinen Fokus weiterhin nach vorne richten darf.

MMA Kämpfer des Jahres 2016 – Deutschsprachiger Raum
  1. Islam Khapilaev
  2. Ismail Naurdiev
  3. Kerim Engizek
  4. Benjamin Brander
  1. Lom-Ali Eskijew

Bei den Kids hatten wir ebenfalls ein Voting gestartet. Mohammed Agaev (51 Prozent) siegte knapp vor seinem schärfsten Rivalen Christian Vodenski (46 Prozent) um die Gunst der Fans.

MMA Kämpfer 2016 Kids

  1. Muhammed Agaev
  2. Christian Vodenski
  3. Alim Aliev
  4. Elwin Huber

Natürlich wollten wir auch bei den Damen beim Boxen und K1 ein Fan Voting starten, aber hier gibt es aus unserer Sicht im Boxen für Nicole Wesner und im K1 für Meryem Uslu aktuell keine Konkurrenz. Es wäre nicht gerechtfertigt gewesen, gegen die beiden hochdekorierten Stars in ihren Disziplinen Aufsteigerinnen und junge Shootingstars antreten zu lassen. Die Seriensiegerin bei den Damen, Dilara Kocak ist mittlerweile beim MMA gelandet. Da wir aber erstmals keine Awards verleihen und bei den wichtigen Kategorien nicht mehr selbst entscheiden wollen, haben wir auch ganz darauf verzichtet hier etwas vorzunehmen. Aber 2017 überlegen wir für solche Fälle eine externe Jury entscheiden zu lassen.

Hier noch weitere Ehrungen (Erwähnungen).

K1 Damen Aufsteigerinnen 2016 (ohne Ranking)

  • Samira Kovacevic (Key Gym)
  • Pervin Tasev (Chikara Berlin)
  • Mandy Böhm (Fightclub Gelsenkirchen)

MMA Kampf des Jahres 2016

  • Lom-Ali Eskijew vs. Saba Bolaghi

     GMC 9 am 19. November 2016 in Gelsenkirchen

MMA Events 2016 (ohne Ranking)

  • TTC – Top Ten Champion 1
  • GFN – Gastro Fight Night 3
  • GMC 9 – German MMA Championship 9

Comeback des Jahres 2016

  • Eddi Pobivanez (MMA)
  • Freddy Kretschmar (k1/ Boxen)

MMA Gym des Jahres 2016

  • Combat Club Cologne

Greatest Of All Time

Muhammad Ali

Ist das der schnellste Boxer der Welt?

Sehen wir hier den schnellsten Boxer der Welt? Zumindest behauptet das der Hauptdarsteller Andranik Hakobyan selbst.

Was sagt ihr?

GMC 10 Ergebnisse: King Kong besiegt Big Daddy!

Im Hauptkampf der Jubiläums-Show der German MMA Championship hat das Urgestein Martin Zawada den vakanten Halbschwergewichts-Titel gewonnen. Nach mehreren internationalen Erfolgen ist Zawada erstmals Champion der führenden deutschen Event-Reihe.

Andreas „Big Daddy“ Kraniotakes wollte der erste deutsche MMA-Kämpfer werden, der zwei Titel einer großen Event-Reihe gleichzeitig hält. Doch Martin „King Kong“ Zawadaverhinderte bei GMC 10 mit einer makellosen Leistung im Standkampf, dass der Schwergewichts-Champion deutsche Kampfsport-Geschichte schreiben konnte.Bei der ereignisreichen Jubiläums-Show in Hamburg riss der Düsseldorfer MMA-Pionier im Hauptkampf den vakanten Halbschwergewichts-Titel an sich, indem er Kraniotakes nach 1:47 Minuten der zweiten Runde mit Schlägen zur Aufgabe zwang. Zawada hätte bereits in der ersten Runde nach einem Niederschlag beinahe für das vorzeitige Ende gesorgt, aber Kraniotakes bewies Kämpferherz. In der zweiten Runde holte Zawada den Koblenzer mit einem Körpertreffer erauft von den Beinen. Er setzte mit Schlägen nach, Kraniotakes klopfte ab – und der Ringrichter ging dazwischen.

Zawada und Kraniotakes sind als deutsche MMA-Pioniere seit über einem Jahrzehnt aktiv sind und prägten die nationale Szene in der Zeit stark. Nach der enttäuschenden Niederlage meinte Kraniotakes, nach zwölf Jahren im MMA-Sport sei es womöglich an der Zeit, die Handschuhe an den Nagel zu hängen. „Ich konnte den alten Andreas, den ‚Big Daddy‘ nicht finden“, so Kraniotakes. „Ich weiß nicht, wieso, aber es gelang mir nicht, ihn zu aktivieren. Ich möchte gerne aufhören, solange es noch Spaß macht.“

Zahlreiche kurzfristige Verletzungsausfälle komprimierten das Duell „Hamburg gegen den Rest der Welt“ auf zwei Begegnungen. Auch wenn die Hansestädter dabei leer ausgingen, kamen die Zuschauer in der Inselparkhalle bei den beherzten Auftritten ihrer Lokalmatadore voll auf ihre Kosten. Der junge Böblinger Anatolij Baal kehrte nach der ersten Niederlage seiner Karriere stark zurück. Mit dem Hamburger Alexander Vogtlieferte sich der „Sibirische Tiger“ ein packendes Duell. Vogt neutralisierte Baals Boxen über weite Strecken im Clinch. Doch in der zweiten Runde konterte Baal eines von Vogts Takedowns mit einem Guillotine Choke – und zwang ihn nach 3:01 Minuten zur Aufgabe.

Trotz der lautstarken Unterstützung des Publikums musste sich der Hamburger Dimitar Kostov dem Franzosen Iurie Bejenari, einem Amateur-Weltmeister, geschlagen geben. Bejenari übernahm nach der Hälfte des Kampfes mit ringerischen Mitteln die Kontrolle und erkämpfte sich so einen geteilten Punktsieg.

Hamburg gegen Hamburg hieß es beim brisanten Stadtduell zwischen den unbesiegten Nachwuchs-Talenten Ömer Solmaz und Mike Engel. Solmaz machte von Beginn an Druck im Stand – und ließ Engel keine Gelegenheit, in den Kampf zu finden. Nach drei Runden boxerischer Dominanz – inklusive eines krachenden Niederschlags – ging der Punktsieg einstimmig an Solmaz.

In einem Superfight über fünf Runden trafen sich zwei brasilianische Veteranen, Paulo „Bananada“ Goncalves Silva und Nilson „Feijao“ Pereira. Beide arbeiten derzeit in Deutschland als Bodenkampf-Trainer, kämpften aber vorwiegend im Stand gegeneinander. Silva gewann eine enge und schwer zu wertende Begegnung geteilt nach Punkten.

Vom anderen Ende der deutschen Elbe reisten drei vielversprechende Kämpfer nach Hamburg – und zwei von ihnen kehren als Sieger nach Dresden zurück. Einer davon ist der gebürtige Tadschike Loik Radzhabov. Sein Gegner, der bis dato unbesiegte Nürnberger Islam Khapilaev, gab nach 1:58 Minuten der zweiten Runde aufgrund von Schlägen am Boden auf.

Clever nutzte der Bremer Niko Serbezis seine physischen Vorteile, um den DresdnerBilal Muradov auf der Matte zu kontrollieren. So verdiente er sich nach drei Runden einen einstimmigen Punktsieg.

Der Dresdner Abduraschid Ataev dominierte den Bremer Johannes Michalik zwei Runden lang nahezu durchgängig auf dem Boden. Nach 3:11 Minuten der zweitenRunde zwang er ihn schließlich mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Text und Foto: ran Fighting

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