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Sauerland verpflichtet Juwel Denis Radovan!

Der Sauerland-Boxstall hat sich die Dienste eines der größten Deutschen Boxhoffnungen gesichert.  Der 24-jährige Denis Radovan gehört in Deutschland aktuell zu den erfolgreichsten Amateurboxern. Der Kölner wird ab dem 1. Dezember zum renommierten Boxstall angehören und schon am 3. Dezember (live auf ranfighting) sein mit Spannung erwartetes Debüt in Rheinstetten geben. Sein Gegner steht mit dem erfahrenen Ungarn Jozsef Racz (7-11-1) auch schon fest. Betreuen wird den Super-Mittelgewichtler niemand geringeres als Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier, die erst kürzlich den 24-jährigen Tyron Zeuge  zum Weltmeister im Super-Mittelgewicht geformt haben.
 
 
Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Sauerland verpflichtet Denis Radovan!

Er ist 24 Jahre jung, kommt aus Köln und ist einer der besten Amateur-Boxer Deutschlands. Ab dem 1.12. ist er Profi! Denis Radovan hat beim Sauerland-Boxstall unterschrieben. Schon am 3. Dezember (live auf  ranfighting) wird er in Rheinstetten sein Debüt geben, dabei stellt er sich dem Ungarn Joszef Racz. Trainiert wird der Super-Mittelgewichtler fortan von Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier, die erst vor ein paar Wochen Tyron Zeuge (ebenfalls 24) zum Weltmeister im Super-Mittelgewicht machten.

"Denis ist ein absoluter Gewinn für unseren Boxstall. Er bringt alles mit, um ein großer Profiboxer zu werden. Er ist ein wichtiger Baustein für unsere sportliche Zukunft", sagt Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness.

Denis Radovan kam schon mit sieben Jahren zum Boxen. "Mein Vater hat mich dazu gebracht. Und es hat mich sofort gepackt", sagt der sympathische Kölner. In der Jugend und bei den Junioren konnte Radovan u.a. fünf Deutsche Meisterschaften erringen. Mit 14 Jahren wechselte er von seinem Heimatverein SC Colonia 06 auf das Sportinternat in Heidelberg. 2007 holte er EM-Bronze und 2010 ebenfalls Bronze bei der Jugend-Weltmeisterschaft. Bei den Senioren konnte er zwischen 2011 und 2016 zudem zwei Deutsche Meisterschaften gewinnen und drei Mal Vizemeister werden. 2016 krönte er seine erfolgreiche Amateur-Karriere mit dem Gewinn des Chemie-Pokals. Zuletzt trainierte Radovan unter Michael Timm am Olympiastützpunkt in Schwerin. Hier wurde auch Jürgen Brähmer auf Radovan aufmerksam. Brähmer: "Denis gehört auch für mich zu den besten Nachwuchsboxern, die wir momentan in Deutschland haben und ich freue mich, dass ich Denis gemeinsam mit Sauerland davon überzeugen konnte, Profi zu werden. Er wird auch dort seinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt.“

Der 24-jährige Kölner, der in Wismar Sportmanagement studiert: "Ich bin glücklich, dass ich mit Sauerland, Jürgen Brähmer sowie Conny Mittermeier starke Partner an meiner Seite habe. Jetzt konzentriere ich mich voll auf meinen ersten Profikampf am 3. Dezember in Rheinstetten, auf den ich mich wahnsinnig freue".

Angelo Frank: Deniz Ilbay ist ein Grünschnabel für mich!

Der Hamburger Boxer Angelo “Europa“ Frank gehört neben Deniz Ilbay zu den Überfliegern des Deutschen Weltergewichts. Der 27-Jährige ist aktuell die Nummer 5 in Deutschland. Dies soll allerdings nur eine Momentaufnahme für den selbstbewussten Profiboxer sein, der in der fünften Generation zu einer angesehenen Zirkusfamilie gehört und in der Manege als Dompteur eine Attraktion ist. Mit einem Kampf gegen den Kölner Shootingstar Ilbay will sich der Artist und Profiboxer in Personalunion für höhere Aufgaben empfehlen.

Wir konnten ein kurzes Interview mit Angelo Frank führen.

Hallo Angelo, über Facebook hast du kürzlich Deniz Ilbay herausgefordert. Wie kam es dazu?

Richtig ist, am Rande der Veranstaltung in Potsdam haben mein Manager Winfried Spiering, Rainer Gottwald und der Sauerland Geschäftsführer Freddy Ness einen Kampf Ilbay vs Frank für Frühjahr 2017 festgelegt.

Du hast sieben Profikämpfe in deiner Vita stehen und bist 27 Jahre alt. Deniz hat dagegen mit 21 Jahren schon 18 Profikämpfe auf dem Buckel. Würdest du es verstehen, wenn sein Management dir deshalb absagt?

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Kommt es zum Duell gegen Deniz Ilbay? Foto: GFN

Ich habe eine langjährige Amateurerfahrung und in meinen 7 Profikämpfen bereits die zwei Titel, Deutscher- und Internationaler Deutscher Meister, vereint. Wenn Deniz Ilbay gegen mich nicht antritt, kann es nur als Angst gegenüber meiner Person gewertet werden.

Hast du seinen letzten Kampf gesehen und wie fandest du ihn?

Ich weiß nicht, ob ihr die Frage wirklich ernst meint, bezüglich des letzten Kampfes von Deniz Ilbay.

Ein Gegner, der vor 3 Wochen schwer K.O. gegangen ist und keiner Fliege etwas zuleide tun kann, wie man sehen konnte, ihn dann zu besiegen, ist keiner Würdigung erforderlich. Und als angebliche Weltmeisterschaft schon gar nicht.

Deniz ist in meinen Augen ein guter Boxer und dieser Kampf kann mich nur bereichern!

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Ohne Umwege zu einem WM Kampf? Foto: Angelo Frank

Was sagst du zu der Karriere von Deniz und seinen 6 Titeln?

Die 6 Titel interessieren mich nicht. Ich will nur gegen Deniz Ilbay kämpfen.

Ilbay Boxing hat heute eine Meldung gepostet, dass man in Zusammenarbeit mit Sauerland einem Kampf gegen dich und Rico Müller positiv gegenübersteht und auch der Name Jack Culcay gefallen ist.

Das mit Culcay kann nur eine Fehlmeldung sein. Er boxt bekanntlich eine Gewichtsklasse höher, im Superweltergewicht. Und Rico Müller? Der muss sich wohl erst einmal nach seinem schweren letzen Kampf von der T.K.O. Niederlage erholen.

Warum denkst du, Ilbay schlagen zu können?

Wie gesagt, ich habe eine langjährige Amateurlaufbahn hinter mir, habe in der WSB erfolgreich geboxt. Deniz Ilbay ist für mich noch ein „Grünschnabel“, dem die Grenzen aufgezeigt werden müssen.

Was sind deine Ziele und wohin soll dein Weg führen?

Deniz Ilbay ist ein netter junger Boxer, aber er wird nur ein Zwischenstopp auf meinem Weg sein und der Weg zum Erfolg hat keine Abkürzung. Also kommt mir Ilbay gerade richtig. Der Weg zum Erfolg ist wie eine Treppe, bei der man jede Stufe einzeln gehen muss. Am Ziel angekommen, soll dann ein WM-Gürtel der großen Verbände um meine Schultern liegen.

Zeuge gewinnt WM-Kampf durch TKO – Alle Ergebnisse aus Potsdam

​Ergebnisse des Boxabends in Potsdam im Überblick:

WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht:

Tyron Zeuge (18-0-1) besiegt Giovanni de Carolis (24-6-1) durch TKO.

Zeuge ist damit der zweitjüngste Weltmeister aller Zeiten. 

Highlights ansehen

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vakante GBU-Weltmeisterschaft im Weltergewicht:

Deniz Ilbay (17-1-0) vs. Anzor Gamgebeli (30-17-3) K.o. in Runde 2

Deniz Ilbay hat damit seinen 6. Titel eingefahren. 

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Cruisergewicht:

Kai Robin Havnaa (8-0) vs. Ihar Karavaeu (8-13) K.o. in Runde 1

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Mittelgewicht:

Patrick Wojcicki (6-0) vs. Frane Radnic (11-4) einstimmiger Punktsieg

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Mittelgewicht:

Arman Torosyan (17-3-1) vs. Attila Koros (12-7-1) K.o. in Runde 3

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Schwergewicht:

Burak Sahin (1-0) vs. Ferenc Zsalek (16-53-6) einstimmiger Punktsieg

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Cruisergewicht:

Artur Mann (9-0) vs. Adam Gadajew (16-13) TKO in Runde 5

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Supermittelgewicht:

Stefan Härtel (12-0) vs. Adasat Rodriguez (14-6-2) einstimmiger Punktsieg

 Alle Kämpfe erneut auf http://www.ran.de ansehen.

Hamburg begrüßt am Samstag die UFC

Die Ex-Schwergewichts-Champions Andrei „Pit Bull“ Arlovski und Josh „The Warmaster“ Barnett kämpfen im Main Event von UFC Hamburg am 3. September (ab 21:00 Uhr live auf ranFIGHTING.de). Außerdem mit dabei: Nick „Sergeant“ Hein und Schwedenstar Alexander Gustafsson.

Endlich macht die UFC wieder Station in Deutschland. Mehr als 10.000 Zuschauer werden in der schon seit Monaten restlos ausverkauften Barclaycard Arena von Hamburg (am 3. September ab 21:00 Uhr live auf ranFIGHTING.de, die Highlights ab 00:50 Uhr auf ProSieben MAXX) ihre Idole frenetisch anfeuern. Kein Wunder, kommt die UFC mit einer Fight Card nach Deutschland, die sich sehen lassen kann!

Im Fokus von Hamburg steht dabei das Duell der beiden ehemaligen UFC-Schwergewichtschampions Andrei „Pit Bull“ Arlovski (25-12-0, 1 NC) und Josh „The Warmaster“ Barnett (34-8-0), die den Main Event bestreiten. Die zwei sind wahre Legenden, haben insgesamt mehr als 80 MMA-Profikämpfe bestritten, bei knapp 30 davon siegten sie durch K.o. Nun bekommen sie endlich die Chance, herauszufinden, wer der Bessere ist.

Der 37 Jahre alte Arlovski war bereits der gefährlichste Man der UFC und regierte von 2005 bis 2006 als Champion die Königsklasse. Nach einem beeindruckenden Comeback hatte der „Pit Bull“ 2016 einen kräftigen Rückschlag erlitten. So verlor er Anfang des Jahres einen WM-Ausscheidungskampf gegen den aktuellen Weltmeister Stipe Miocic. Und im Mai zog der Weißrusse bei der UFC Fight Night in Rotterdam in Runde zwei gegen den holländischen Lokalmatadoren Alistair Overeem den Kürzeren. Trotzdem hat Arlovski den Titel noch nicht aus den Augen verloren.

Nur drei Plätze tiefer geführt wird sein Hamburger Widersacher Josh Barnett, der mit 38 sogar noch ein Jahr mehr auf dem Buckel hat. Auch der US-Amerikaner gehört zu den ganz Großen der MMA. Bereits 2002 holte er sich den UFC-Gürtel im Schwergewicht. Während aber Arlovski in der UFC regierte, lieferte sich der „Warmaster“ in der legendären japanischen Organisation Pride Schlachten mit anderen Legenden wie Mirko „Cro Cop“ oder „Minotauro“ Nogueira lieferte.

Außerdem feiert in Hamburg Europas vielleicht bester UFC-Fighter sein heiß erwartetes Comeback. Der Schwede Alexander Gustafsson (16-4-0) meldet sich nach selbstgewählter Auszeit zurück und will sein Knockout-Debakel gegen Anthony Johnson und die knappe Punktniederlage gegen Champion Daniel Cormier ein für alle Mal vergessen machen. Der schwedische Star im Halbschwergewicht steigt gegen Jan Blachowicz (19-5-0) in den Ring. Und Gustafsson weiß, dass der Pole ihm das Leben durchaus schwer machen kann: „Jan ist ein erfahrener, starker Fighter, der seit vielen Jahren zu den Top-Leuten in Europa gehört. Er hat meinen Teamkameraden Ilir Latifi geschlagen, und der ist ein wahres Monster. Ich weiß also, dass ich mein Bestes geben muss, wenn ich gegen Jan in Hamburg gewinnen will.“ Gustafsson hätte schon letztes Jahr beim Deutschland-Event in Berlin dabei sein sollen, musste aber wegen einer Verletzung passen. In Hamburg hat er nun die einmalige Gelegenheit, nicht nur den deutschen Fans, sondern auch seinen vielen Anhängern, die aus Schweden anreisen werden, zu beweisen, dass er europäische Spitzenklasse ist.

Was aber wäre Hamburg ohne seine deutschen Top-Fighter? Einer von ihnen ist zweifellos Nick Hein (13-2-0, 1 NC). Der „Sergeant“ musste im Mai kurz vor UFC Rotterdam wegen einer Nackenverletzung seinen Kampf absagen. Und da seine letzten Kontrahenten im Octagon eher in die Kategorie „Aufbaugegner“ fielen, kann der Ex-Polizist bei seinem Heimspiel endlich zeigen, was der drauf hat. Bei UFC Hamburg bekommt es der „Sergeant“ im Leichtgewicht mit dem Südkoreaner Tae Hyun Bang (18-9-0) zu tun. Der auch als „Korean Cowboy“ bekannte Bang ist erst seit 2014 bei der UFC und hat dort nach vier Fights mit zwei Siegen und zwei Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz. Er ist schon seit 2004 Profi, gewann seither neun Mal durch K.o., und war sowohl DEEP- als auch NEO FIGHT-Champion im Leichtgewicht. Hein ist also gewarnt! Doch seine Explosivität, der gefürchtete linke Haken und seine Vergangenheit als Top-Judoka sollten ihn gegen den „Korean Cowboy“ auf die Siegerstraße bringen.

UFC Hamburg wird live auf ranFIGHTING.de gesendet und ab 1:00 Uhr in der Nacht auf Sonntag gibt es eine Zusammenfassung bei Pro 7 Maxx im Free TVl

An der Seite von Tobias Drews wird diesmal die Deutsche UFC Legende Dennis Siver sitzen.