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Feigenbutz vs. Keta: „Duell der K.o.-Maschinen“!

Es ist das „Duell der K.o.-Maschinen“: Am 3. Dezember steigt in Karlsruhe der Kampf zwischen Vincent Feigenbutz und Mike Keta um die vakante IBF-Intercontinental Meisterschaft im Super-Mittelgewicht Im Interview verrät Feigenbutz, wie der seinen Kontrahenten einschätzt, warum er so gerne in seiner Heimat boxt, wie er seinen Boxstil weiterentwickelt hat und warum Slowenien der ideale Vorbereitungsort ist.

ran.de: Nach über einem Jahr boxen Sie wieder daheim in Karlsruhe. Wie groß ist die Vorfreude, sich endlich wieder Ihren Fans und Freunden zu präsentieren?

Vincent Feigenbutz: Sehr groß! Karlsruhe ist und bleibt meine Heimat. Ich muss nur fünf Minuten vom Haus meiner Eltern bis zur Ufgauhalle fahren. Und es kommen jede Menge Freunde und Fans. Es wollten noch viel mehr kommen aber leider ist alles nahezu ausverkauft. Alle, die keine Tickets mehr bekommen haben, können sich das Spektakel bei ranFIGHTING.de anschauen.
 
ran.de: Anfang diesen Jahres haben Sie, zusammen mit Ihrem Manager Rainer Gottwald, nach der WM-Niederlage in Offenburg, den Reset-Knopf gedrückt und alles hinterfragt. Wie viel hat Ihnen das rückblickend gebracht?

Feigenbutz: Die einhellige Meinung war „Wir schauen nach vorne und nicht zurück!“. Man lernt aus seinen Fehlern und mit gerade einmal 21 Jahren habe ich noch alles vor mir und viel vor! Ich habe schon gehörig von mir reden gemacht und werde das auch in naher Zukunft weiterhin tun!
 
ran.de: Definitiv haben Sie Ihren Stil angepasst, boxen mit sehr viel mehr Übersicht und wollen den K.o. nicht unbedingt erzwingen. Sind Sie stolz auf diese Entwicklung – quasi vom Schläger zum Boxer?

Feigenbutz: Selbst darüber zu urteilen, fällt mir sehr schwer. Man entwickelt sich im Leben wie im Sport immer weiter und lernt nie aus. Als Mensch bin ich definitiv gewachsen.
 
ran.de: Waren Sie gewissermaßen froh, sich nicht direkt danach wieder dem Druck eines Kampfes in der Heimat auszusetzen? Konnten Sie so befreiter boxen und sich besser entwickeln?

Feigenbutz: Ja, da ist sicherlich etwas dran. Zuhause ist man doch immer einem riesigen Druck ausgeliefert. Aber jetzt ist es Zeit, auch darüber zu stehen – mental bin ich stärker, denn je!

ran.de: Würden Sie sich trotzdem noch als K.o.-Maschine bezeichnen?
Feigenbutz: Das sollen andere entscheiden. Von meinen 26 Profi Kämpfen habe ich 22 durch Knockout für mich entschieden. Taten sagen mehr als Worte und ich werde weitere für mich sprechen lassen! Nur erzwingen werde ich nichts – das habe ich hinter mir gelassen. Überlegt und clever handeln ist jetzt meine Devise.
 
ran.de: Obwohl Sie ruhiger und taktischer im Kampf sowie außerhalb des Rings vorgehen, werden Sie von vielen Boxfans in Deutschland noch als „Großmaul“ bezeichnet. Macht Sie das wütend oder blenden Sie so etwas einfach aus?

Feigenbutz: Man erinnert sich an andere große Stars des Boxsports – auch die haben frisch von der Leber weg geredet. Ich meine das ja nicht böse nur einige Leute haben das in diese Richtung gedreht. Doch abgesehen davon, scheint sich das „Bad Boy“-Image gut zu verkaufen.
 
ran.de: Ihr Gegner am 3. Dezember lautet Mike Keta – wie Sie jemand, der einen großen Offensivdrang in seinen Kämpfen zeigt. Wie wollen Sie diese Herausforderung meistern?
Feigenbutz: Mike Keta ist ein großer Sportler und genießt, wie jeder Gegner, meinen Respekt. Er hat schon viel erreicht und ist ein Volksheld in seinem Geburtsland Albanien – ich würde das auch gerne in Deutschland sein. Deshalb will ich diesen Kampf unbedingt gewinnen. Ich muss den Titel für Deutschland holen!
 
ran.de: Zur abschließenden Vorbereitung auf das Duell mit Keta hat es Sie und Ihr Team in die slowenischen Berge verschlagen. Wieso genau dorthin und was kann man dort besser trainieren, als anderswo?
Feigenbutz: Wer einmal hier war, der weiß warum. Die Luft, die Berge, das klare Wasser, diese einmalige Natur und die Ernährung sowie die kleinen Besonderheiten, die nicht verraten werden – es ist einfach einmalig! Für mich gibt es kein besseres Trainingslager. Wir waren nur einmal nicht zur Vorbereitung in Slowenien und das vor dem verlorenen WM-Kampf gegen Giovanni De Carolis. Daher werde ich in Zukunft hier immer meine Trainingslager abhalten.
 
ran.de: Einen Sieg gegen Keta vorausgesetzt: Wo soll die Reise als nächstes für Sie hingehen?

Feigenbutz: Da will ich jetzt nichts überstürzen. Erst einmal wird der Kampf gegen Keta ein hartes Stück Arbeit. Und wie sagt man so schön: „Nach dem Kampf, ist vor dem Kampf.“ Wir werden mit meinem Manager Rainer Gottwald die Köpfe zusammen stecken und dann entscheiden, wie es weitergehen wird.
 
Neben dem „Duell der K.o.-Maschinen“ zwischen Feigenbutz und Keta will sich im zweiten Hauptkampf des Abends Super-Mittelgewichtler Leon Bauer die Junioren-WM gegen Gheorghe Sabau holen.

Kommentar: Tobias Drews

Feigenbutz vs. Keta am 03. Dezember ab 19:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de –  Live Pass 9,99 € (kein Abo Abschluss nötig)

Mehr Informationen und spannende Kampfsport-Events unter www.ranFIGHTING.de

Schwergewichts-EM in Hamburg: Kubrat Pulev VS Dereck Chisora

image015Es ist angerichtet in der Barclaycard Arena von Hamburg. Dort kommt es am 7. Mai zum Duell der Giganten zwischen zwei absoluten Topleuten ihrer Zunft: Kubrat „Cobra“ Pulev (22-1-0, 12 KO) und Dereck „Del Boy“ Chisora (25-5-0, 17 KO). Zum einen steht die renommierte Europameisterschaft (EBU) auf dem Spiel, aber es geht noch um viel mehr: der Sieger bekommt die Chance auf einen IBF-WM-Kampf. Beide sind für das Duell gut gerüstet. Pulev feierte zwei überzeugende Siege gegen George Arias und Maurice Harris, nachdem er im November 2015 beim Versuch scheiterte, Wladimir Klitschko vom WM-Thron zu stoßen. Und Chisora, der gegen Vitali Klitschko im Februar 2012 um den WM-Titel boxte, ist seit fünf Begegnungen ungeschlagen. Besser geht’s kaum.

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Der aus Bulgariens Hauptstadt stammende Pulev, 34, will natürlich unbedingt seinen prominenten Coach Ulli Wegner stolz machen. Denn der hat noch ganz schön an der Niederlage seines Schülers Arthur Abraham in Vegas zu knabbern. Über seinen Gegner sagt die „Cobra“: „Dereck ist ein guter Boxer, aber ich bin besser, und ich weiß wie ich ihn schlagen kann. Und ich bin mir sicher, dass mich meine Landsleute in der Arena von Hamburg zum Sieg brüllen werden.“ Das sieht der zwei Jahre jüngere Brite Chisora natürlich ganz anders: „Pulev ist ein großer Athlet und ihm gebührt all mein Respekt. Aber spätestens im Ring ist es damit vorbei. Ich werde ihn fertig machen, ihn von der ersten Sekunde an bearbeiten, ihm nicht den Hauch einer Chance lassen.“

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Auch Promotor Kalle Sauerland ist sich sehr wohl bewusst, dass dieser Kampf etwas ganz Besonderes ist: „Das ist wohl seit Jahren, rein von den Namen her, die beste Schwergewichts-EM. Sowohl Pulev als auch Chisora haben diesen Titel bereits gehalten und um die WM geboxt.“ Das Duell der Giganten verspricht also einen Fight auf Biegen und Brechen, denn wer hier verliert, der dürfte sich aus dem Kreis der internationalen Top-Schwergewichtler erst einmal verabschieden.

Kommentator: Tobias Drews guerilla

Davor ab 18:15 Uhr, live und exklusiv auf ranFIGHTING.de:

Die Vorkämpfe von Hamburg mit Vince Feigenbutz, Noel Gevor, Arthur Mann, Sebastian Formella, Patrick Wojcicki u.m.

Bevor es am 7. Mai in der Barclaycard Arena von Hamburg im Duell der Giganten zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora um den EBU-Europameistertitel geht, zeigt in der Undercard die Créme de la Créme der deutschen Box-Nachwuchsszene ihr ganzes Können. Allen voran Vincent Feigenbutz (21-2-0, 19 KO), der seine Niederlage vom Januar dieses Jahres gegen Giovanni De Carolis schnellstmöglich vergessen machen will. Außerdem wird der schlagkräftige Super-Mittelgewichtler in Hamburg erstmals von seinen neuen Trainer Karsten Röwer betreut.

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Gegner von Feigenbutz ist der Argentinier Crispulo Javier Andino (19-9-1, 10 KO), der taktisch vor allem auf Konter mit seiner linken Schlaghand setzt. Aber darauf ist der 20-jährige Karlsruher bestens eingestellt, wie Coach Röwer betont: „Mit Jürgen Brähmer habe ich schließlich einen der besten Rechtsausleger der Welt in meiner Trainingsgruppe. Er hat Vince einige gute Tipps mit auf den Weg gegeben.“ Feigenbutz wiederum gibt sich vor dem Kampf selbstbewusst, aber auch überraschend selbstkritisch: „Ich bin gierig, wieder zu siegen. Ich weiß aber auch, dass ich nicht von heute auf morgen ganz oben anklopfen kann.“

Einer, der kurz vor einem großen Kampf steht, ist Noel Gevor (20-0-0, 10 Ko). Das wohl größte Talent, was Deutschland derzeit im Cruisergewicht zu bieten hat, ist immer noch ungeschlagen und wird an Nummer zwei der WBO-Rangliste geführt. Der Hamburger Lokalmatador bekommt es in der Barclaycard Arena, wie Feigenbutz, mit einem Argentinier zu tun: Gevor muss gegen Crisitan Javier Median (12-1-3, 4 KO) seinen WBO-International-Titel verteidigen. Und der 25-Jährige ist guter Dinge: „Medina ist nicht die ‚Créme de la Créme‘, aber ein ernstzunehmender Gegner.“

Auch Arthur Mann (6-0-0, 6 KO), frischgebackener Neuzugang im Sauerland-Boxstall, steigt in Hamburg in den Ring. Der unbesiegte Knockout-König kriegt im Cruisergewicht gleich mal einen richtigen Brocken vor die Fäuste. Er muss gegen den ehemaligen WBA-Interims-Weltmeister Valery Brudov (42-8-0, 28 KO) antreten. Aber der 25-jährige Hannoveraner ist überzeugt, dass er auch diese Herausforderung meistern wird: „Das ist der nächste Schritt in meiner Karriere. Brudov hat schon mit einigen Hochkarätern der Branche im Ring gestanden. Doch ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und daher darf dieser Kampf für mich nicht mehr als eine Durchgangsstation auf dem Weg nach oben sein.“

Damit nicht genug. Die Undercard von Hamburg hat außerdem noch mit Sebastian Formella (11-0-0, 7 KO) einen weiteren Lokalmatadoren zu bieten, der sich für höhere Aufgaben empfehlen will. Sollte er am 7. Mai den Ungarn Gyula Vajda (18-14-0, 12 KO) zur Strecke bringen, könnte er vielleicht schon bald seinen Beruf als Containerbrückenfahrer im Hamburger Hafen an den Nagel hängen. Freuen darf man sich außerdem auf den ungeschlagenen Wolfsburger Patrick Wojcicki (3-0-0, 2 KO), der im Mittelgewicht antritt, auf den ebenfalls noch unbesiegten Super-Mittlelgewichtler Stefan Härtel (9-0-0, 0 KO) und auf Ismail Özen (16-2-0, 13 KO), der ebenfalls ein Heimspiel hat und bei dem es immerhin um den GBU Intercontinental-Titel im Super-Mittelgewicht geht.

Kommentator: Alexander von der Groeben und Tobias Drews

Die nächsten Highlights auf ranFIGHTING.de:

Im Black Pass für 3,99 € / mtl. inklusive:

Sa., 07.05., 12.-13.30, 18.-19.30  Karate EM, Montpellier

Sa., 07.05., 21.00 Uhr                    Matchroom, Anthony Crolla vs. Ismael Barroso

Sa, 07.05., 19.10 Uhr                     Stekos Fightnight Marie Lang vs. Elna Nilsson

Sa., 07.05., 18.15 Uhr                    Vorkämpfe EM Schwergewicht, u.a. Vince Feigenbutz, Noel Gevor u.a.

Sa., 07.05., 22.50 Uhr                    EM Schwergewicht Pulev vs. Chisora

So., 08.05., 12.-13.30 Uhr             Karate EM, Montpellier, Live Channel 12.00 – 13.30 Uhr

So., 08.05., 20.00 Uhr                    UFC Rotterdam: Overeem vs. Arlovski

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Boxen live am 09. Januar auf ran FIGHTING mit Feigenbutz, Krasniqi , Ermis, Gevor und Wallisch

Das neue Jahr beginnt gut für Box-Freunde: ran FIGHTING zeigt den heiß diskutierten Rückkampf von Vince Feigenbutz und Giovianni de Carolis und natürlich auch die komplette Unterkarte des Abends mit Box-Knüllern wie die Matches der deutschen Nachwuchstalente Leon Bauer und Noel Gevor. Bei SES geht es Berlin rund, wenn Michael Wallisch seinen Titel gegen Ivica Bacurin verteidigen will. Auch hier sind Boxfans mit ran FIGHTING vom ersten bis zum letzten Kampf des Abends live mit dabei. Alle Fights des Abends:

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Vincent Feigenbutz VS Giovanni De Carolis

WM-Kampf im Supermittelgewicht

Superstart für alle Boxfans ins neue Jahr mit einem deutschen WM-Kampf: Vincent Feigenbutz (21-1-0, 19 KO) hält sein Wort und kämpft am 9. Januar in der Baden-Arena Offenburg erneut gegen Giovanni De Carolis (23-6-0, 11 KO), diesmal geht es sogar um den vakanten WBA-Titel im Supermittelgewicht. Der 20-jährige Feigenbutz könnte bei einem Sieg der jüngste deutsche Weltmeister im Profiboxen aller Zeiten werden.

Nach dem knappen und umstrittenen Punktsieg gegen den Italiener am 17. Oktober will der Karlsruher für klare Verhältnisse sorgen. Feigenbutz, in der WBA-Rangliste die Nummer Eins im Supermittelgewicht: „Ich war im ersten Kampf angeschlagen, zu nervös, habe ein paar Sachen gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen. Zudem konnte ich nicht mein bestes Boxen zeigen. Ich will ein für alle Mal klarstellen, dass ich der Bessere von uns beiden bin.“

Auch Giovanni De Carolis freut sich auf die erneute Chance. Der Italiener hatte das Kampfurteil aus dem letzten profifightshop2Duell übrigens akzeptiert und keinen Protest eingelegt. Promoter Kalle Sauerland: „Der erste Fight war zwölf Runden lang pure Action und einer der spannendsten Fights, die ich in den letzten Jahren in Deutschland gesehen habe. Vincent will sich, körperlich erholt und bestens vorbereitet, erneut De Carolis stellen. Er hat die Chance gefordert und am 9. Januar bekommt er sie!“ Feigenbutz hat also einiges gut zu machen, und man darf sich sicher sein, dass er das auch in jeder Hinsicht tun will!

Feigenbutz vs. de Carolis: ab 22.00 Uhr live auf ran FIGHTING

Kommentator: Tobias Drews

Ab 18.00 Uhr zeigt ran FIGHTING die komplette Fightcards mit vielen weiteren spannenden Kämpfen live aus Offenburg:

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Undercard von Offenburg

Box-Knüller mit Noel Gevor und Leon Bauer
Bevor Vincent Feigenbutz die einmalige Chance erhält, mit 20 Jahren jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten zu werden, geht am 9. Januar in der Baden-Arena von Offenburg ebenfalls schon die Post ab. ran FIGHTING ist live dabei, wenn Noel Gevor (19-0-0, 10 KO), das derzeit größte deutsche Talent im Cruisergewicht, auf den ehemaligen WBA-Interims-Weltmeister Valery Brudov (42-6-0, 28 KO) trifft. Der erfahrene Russe hat bisher nur Kämpfe gegen Boxer verloren, die schon einmal einen Welt- oder Europameistertitel trugen. „Wenn ich am 9. Januar siegen sollte, wäre das ein gutes Omen“, sagt Gevor. Sollte er gegen Brudov die WBO-International-Meisterschaft verteidigen, könnte er noch in diesem Jahr um einen großen Titel boxen.

Mit Leon Bauer ist eine weitere große deutsche Nachwuchshoffnung am Start. Der erst 17-jährige Supermittelgewichtler hat eine nahezu makellose Bilanz vorzuweisen. Von seinen fünf Kämpfen gewann er vier vorzeitig, nur einmal musste der „Pfälzer Löwe“ über die volle Distanz. Sein Gegner in Offenburg ist der acht Jahre ältere Tscheche Ondrey Marvan. Der ist ebenfalls noch ungeschlagen, aber trotz seines Alters mit seinen erst drei Profikämpfen eher unerfahren.

Außerdem kommt es in der Baden-Arena zu folgenden Fights: Der Greifswalder Schwergewichtler Dennis Lewandowski (6-0-0, 2 KO) misst sich mit dem Berliner Aziz Baran (5-1-0, 4 KO), Artur Mann (4-0-0, 4 KO) aus Hannover bekommt es im Cruisergewicht mit dem Berliner Phillip Palm (4-0-0, 3 KO) zu tun und im Supermittelgewicht duellieren sich Berlins Stefan Haertel (7-0-0. O KO) und der Ungar Jozsef Racz (5-5-0, 1 KO).

Ab 18.00 Uhr live und exklusiv auf ran FIGHTING

Kommentator: Tobias Drews

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Michael Wallisch VS Ivica Bacurin

WBO-Europameisterschaft im Schwergewicht

Nach seinem TKO-Sieg über den Italiener Fabio Tuiach im Juli 2015 ist Michael Wallisch (15-0-0, 10 KO) der aktuelle WBO-Europameister im Schwergewicht. Diesen Titel will der 30-jährige Münchner am 9. Januar 2016 bei der großen SES-Box-Gala im Berliner Maritim Hotel verteidigen. Mit Ivica Bacurin (23-8-1, 13 KO) aus Kroatien wird ihm ein kampfstarker Gegner gegenüber stehen, der schon bekannten Namen wie Jonathan Banks, Juan Carlos Gomez und auch Francesco Pianeta in starken und knappen Gefechten Paroli geboten hat.

Der noch ungeschlagene Wallisch, im Moment die Nummer 11 der WBO-Weltrangliste, sollte Bacurin auf dem Weg zu einem baldigen WM-Kampf dennoch im Griff haben.

Cagri vs RobinKniffliger wird es da schon für Robin Krasniqi (44-4-0, 17 KO), der den zweiten großen Kampf des Berliner Box-Abends bestreitet. Der Münchner, der nach seinem Wechsel ins Supermittelgewicht als Nummer 12 der WBO-Weltrangliste gelistet ist, bekommt es mit Cagri Ermis (18-9-2, 5 KO) zu tun. Der Wuppertaler hält zwei IBF-Regionaltitel und brachte im Februar 2015 der deutschen Supermittelgewichtshoffnung Jürgen Doberstein dessen zweite Niederlage bei. Der 28-jährige Krasniqi muss also schon seine geballte Erfahrung von 44 Profikämpfen in den Ring werfen, um gegen den vier Jahre älteren Ermis zu bestehen.

Ab 19.00 Uhr live auf ran FIGHTING

Kommentator: Matthias Preuß

Text und Bilder: ran Fighting