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GMC 10 Ergebnisse: King Kong besiegt Big Daddy!

Im Hauptkampf der Jubiläums-Show der German MMA Championship hat das Urgestein Martin Zawada den vakanten Halbschwergewichts-Titel gewonnen. Nach mehreren internationalen Erfolgen ist Zawada erstmals Champion der führenden deutschen Event-Reihe.

Andreas „Big Daddy“ Kraniotakes wollte der erste deutsche MMA-Kämpfer werden, der zwei Titel einer großen Event-Reihe gleichzeitig hält. Doch Martin „King Kong“ Zawadaverhinderte bei GMC 10 mit einer makellosen Leistung im Standkampf, dass der Schwergewichts-Champion deutsche Kampfsport-Geschichte schreiben konnte.Bei der ereignisreichen Jubiläums-Show in Hamburg riss der Düsseldorfer MMA-Pionier im Hauptkampf den vakanten Halbschwergewichts-Titel an sich, indem er Kraniotakes nach 1:47 Minuten der zweiten Runde mit Schlägen zur Aufgabe zwang. Zawada hätte bereits in der ersten Runde nach einem Niederschlag beinahe für das vorzeitige Ende gesorgt, aber Kraniotakes bewies Kämpferherz. In der zweiten Runde holte Zawada den Koblenzer mit einem Körpertreffer erauft von den Beinen. Er setzte mit Schlägen nach, Kraniotakes klopfte ab – und der Ringrichter ging dazwischen.

Zawada und Kraniotakes sind als deutsche MMA-Pioniere seit über einem Jahrzehnt aktiv sind und prägten die nationale Szene in der Zeit stark. Nach der enttäuschenden Niederlage meinte Kraniotakes, nach zwölf Jahren im MMA-Sport sei es womöglich an der Zeit, die Handschuhe an den Nagel zu hängen. „Ich konnte den alten Andreas, den ‚Big Daddy‘ nicht finden“, so Kraniotakes. „Ich weiß nicht, wieso, aber es gelang mir nicht, ihn zu aktivieren. Ich möchte gerne aufhören, solange es noch Spaß macht.“

Zahlreiche kurzfristige Verletzungsausfälle komprimierten das Duell „Hamburg gegen den Rest der Welt“ auf zwei Begegnungen. Auch wenn die Hansestädter dabei leer ausgingen, kamen die Zuschauer in der Inselparkhalle bei den beherzten Auftritten ihrer Lokalmatadore voll auf ihre Kosten. Der junge Böblinger Anatolij Baal kehrte nach der ersten Niederlage seiner Karriere stark zurück. Mit dem Hamburger Alexander Vogtlieferte sich der „Sibirische Tiger“ ein packendes Duell. Vogt neutralisierte Baals Boxen über weite Strecken im Clinch. Doch in der zweiten Runde konterte Baal eines von Vogts Takedowns mit einem Guillotine Choke – und zwang ihn nach 3:01 Minuten zur Aufgabe.

Trotz der lautstarken Unterstützung des Publikums musste sich der Hamburger Dimitar Kostov dem Franzosen Iurie Bejenari, einem Amateur-Weltmeister, geschlagen geben. Bejenari übernahm nach der Hälfte des Kampfes mit ringerischen Mitteln die Kontrolle und erkämpfte sich so einen geteilten Punktsieg.

Hamburg gegen Hamburg hieß es beim brisanten Stadtduell zwischen den unbesiegten Nachwuchs-Talenten Ömer Solmaz und Mike Engel. Solmaz machte von Beginn an Druck im Stand – und ließ Engel keine Gelegenheit, in den Kampf zu finden. Nach drei Runden boxerischer Dominanz – inklusive eines krachenden Niederschlags – ging der Punktsieg einstimmig an Solmaz.

In einem Superfight über fünf Runden trafen sich zwei brasilianische Veteranen, Paulo „Bananada“ Goncalves Silva und Nilson „Feijao“ Pereira. Beide arbeiten derzeit in Deutschland als Bodenkampf-Trainer, kämpften aber vorwiegend im Stand gegeneinander. Silva gewann eine enge und schwer zu wertende Begegnung geteilt nach Punkten.

Vom anderen Ende der deutschen Elbe reisten drei vielversprechende Kämpfer nach Hamburg – und zwei von ihnen kehren als Sieger nach Dresden zurück. Einer davon ist der gebürtige Tadschike Loik Radzhabov. Sein Gegner, der bis dato unbesiegte Nürnberger Islam Khapilaev, gab nach 1:58 Minuten der zweiten Runde aufgrund von Schlägen am Boden auf.

Clever nutzte der Bremer Niko Serbezis seine physischen Vorteile, um den DresdnerBilal Muradov auf der Matte zu kontrollieren. So verdiente er sich nach drei Runden einen einstimmigen Punktsieg.

Der Dresdner Abduraschid Ataev dominierte den Bremer Johannes Michalik zwei Runden lang nahezu durchgängig auf dem Boden. Nach 3:11 Minuten der zweitenRunde zwang er ihn schließlich mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Text und Foto: ran Fighting

GMC FEIERT JUBILÄUM  IN HAMBURG – KRANIOTAKES VS. ZAWADA

Am 7. Januar feiert die German MMA Championship (GMC) Jubiläum in Hamburg mit einem Knall. Denn wenn die deutsche Elite zusammentrifft, steht Edelmetall auf dem Spiel: Schwergewichts-Champion Andreas Kraniotakes will Historisches schaffen und sich auch noch den Titel eine Gewichtsklasse tiefer erkämpfen. Im Hauptkampf von GMC 10 will der amtierende Schwergewichts-Champion auch den Halbschwergewichts-Titel an sich reißen. Dazu muss er aber an dem Düsseldorfer MMA-Pionier Martin Zawada vorbei, der mit dem vakanten Gürtel seine Karriere krönen will.

Jahrelang kämpfte Andreas Kraniotakes als Schwergewicht gegen die Kolosse der MMA-Welt und stellte sich mehreren früheren UFC-Weltmeistern. Obwohl er als „Big Daddy“ den Käfig betrat, war der Gegner zwar nicht immer größer, meistens aber schwerer als Kraniotakes. Damit ist nun Schluss, denn der Schwergewichts-Champion von GMC macht Diät und geht eine Gewichtsklasse nach unten. Hier hofft Kraniotakes auf seinen zweiten Frühling. Ohne die für die Schwergewichte nötige Masse fühlt sich der 34-Jährige schneller, wendiger, athletischer und damit für die Konkurrenz umso gefährlicher. Die Generalprobe glückte im vergangenen Jahr, jetzt soll am 7. Januar die Meisterprüfung folgen, wenn es bei GMC 10 gegen Martin Zawada geht.

Genau wie Kraniotakes gehört auch Zawada noch zu den Kämpfern der alten Schule. Ob Acht-Mann-Turniere, mehrere Kämpfe innerhalb weniger Wochen oder als kurzfristiger Ersatz, der Düsseldorfer ging noch nie einer Auseinandersetzung aus dem Weg. Er stand schon der europäischen Elite gegenüber, als Deutschland noch ein schwarzer Fleck auf der internationalen MMA-Landkarte und die UFC weit entfernt war. Wer aus Europa dorthin wollte, musste am „King Kong“ vorbei. Während Zawada im Ausland die deutsche Fahne hochhielt und sich den Respekt der Kämpfer verdiente, blieb ihm der wichtigste nationale Titel bisher versagt. Das will er am 7. Januar mit einem Sieg gegen Kraniotakes ändern und damit den eigenen zweiten Frühling einläuten.

Zuvor empfiehlt sich Deutschlands MMA-Nachwuchs unter dem Motto „Hamburg gegen den Rest der Welt“ auf großer Bühne, u.a. trifft Senkrechtstarter Anatolij Baal in Hamburg auf Lokalmatador Alexander Vogt. Eine Niederlage darf sich keiner von beiden erlauben.

Keine drei Jahre im Geschäft und schon ein großer Hauptkampf beim Jubiläum von GMC: Der Karrierestart von Anatolij Baal war ausgezeichnet. Sieben Siege in Folge holte der 24-Jährige, der es vor allem im Stand krachen lässt. Dabei hilft ihm vor allem sein Chef-Trainer Yasin Mengüllüoglu, der als Striking-Coach auch UFC-Veteranen wie Peter Sobotta den nötigen Schliff verpasst. So verbuchte Baal schon vier Knockouts für sich und es wäre nicht überraschend, wenn am 7. Januar der fünfte folgen würde. Baal reist schließlich top-motiviert nach Hamburg. In einer neuen Gewichtsklasse unterlag er im November dem erfahrenen Kickboxer Leo Zulic knapp nach Punkten. Es war seine erste Niederlage. Nur sieben Wochen später brennt der Böblinger jetzt auf Wiedergutmachung.

In Hamburg stellt sich ihm Alexander Vogt entgegen. Der 25-jährige Sportstudent ist trotz seiner Jugend bereits ein Veteran der MMA-Szene. Genau wie Baal sammelte er mehrere Knockouts, den schnellsten feierte er nach nur 20 Sekunden. Eine Niederlage, zudem vor heimischer Kulisse, ist natürlich nicht eingeplant. Was würden sonst auch seine Schüler denken, denen der Hamburger jetzt schon die Kunst des Kickboxens vermittelt?

GMC 10 am Samstag, 07.01.2017 ab 17.00 Uhr live auf ranFIGHTING.de – Live Pass 9,99 €

Mehr Informationen und spannende Kampfsport-Events unter www.ranFIGHTING.de

VoteMMA 3 glänzt mit internationaler Fightcard

Vote PlakatAm 30. Mai 2015 findet in Rheine NRW die dritte Ausgabe der VoteMMA statt. Wurde das Event anfänglich noch belächelt, kann die Kampfsportreihe mittlerweile mit einem starken Teilnehmerfeld punkten. So hat man namhafte Kämpfer wie Tassilo Lahr, Sascha „Papaluka“ Ernst oder internationale Hingucker, wie beispielsweise den erfahrenen Brasilianer Shely “ Pilao“ Santana, für sich gewinnen können.

Mit der Fightcard ist ihnen das bisherige Prunkstück zum Vergleich zu den zwei Events zuvor gelungen und es wird deutlich, dass man größere Ambitionen hegt, statt nur als kleines regionales Event wahrgenommen zu werden. Dafür stehen sicherlich auch die Verpflichtungen von internationalen Kämpfern, wie zum Beispiel dem Shooto oder EMMA erprobten Brasilianer Shely “Pilao“ Santana, der mit einer Sherdog Bilanz von 9 Siegen in 12 Kämpfen aufwarten kann. Er wird auch zurecht den Mainfight gegen den Rumänen Florin Gardan (6-2-0) bestreiten. Gardan selbst stand schon Leuten wie Khalid Taha oder Patrick Berisha gegenüber.

Im Co-Mainfight treffen der bisher ungeschlagene Franzose Wilfried Edmund (5-0-0) und Tassilo “Thai Tank“ Lahr (8-3-0) aufeinander. Für den erst 21-jährigen Lahr, der zuletzt gegen Andreas Kraniotakes bei der GMC 6 nach Punkten verloren hatte, wird der 27-jährige Franzose keine einfache Aufgabe werden. Edmund gilt als starker Puncher, der keinem Schlagabtausch aus dem Weg geht, aber diesen nicht zwangsläufig im Stand sucht, sondern gerne auch im Bodenkampf seine Gegner mit Fäusten eliminiert. Er konnte alle seine bisherigen 5 Kämpfe gewinnen, davon viermal vorzeitig. Lahr wird aber gleichzeitig auch die schwerste Aufgabe für Edmund selbst in seiner Karriere werden. Der Franzose wird sicherlich versuchen, den Kampf schnellstmöglich vom Stand auf den Boden zu verlagern, um Lahr seiner größten Stärke zu berauben.

Mit von der Partie ist auch der als Geheimtipp geltende Niederländer Gino Kroes, dem einige Fachleute zutrauen, es mit der erweiterten Spitze der Deutschen MMA Szene im Leichtgewicht aufnehmen zu können. Ob Kroes den Vorschusslorbeeren gerecht werden kann, muss er gegen einen harten Prüfstein aus Düsseldorf beweisen. Sein Gegner ist Mohammad Assadi vom Team Alpha Düsseldorf, der dem Amsterdamer sicherlich kein Debüt nach Maß in Deutschland bescheren will.

Sinan Tataroglu vom Team Undisputed bekommt es mit dem russischen Sambomeister Arman Grigoryan zu tun. Kraftpaket Grigoryan musste zuletzt bei seinem Deutschland Debüt gegen Patric De Sousa Carneiro (Fight Academy Hagen) den Kürzeren ziehen und wartet nun auf sein erstes Erfolgserlebnis. Aber der kompromisslose Deutsch-Türke wird sicherlich, wie man es von ihm gewohnt ist, mit schnellen und harten Fäusten in den Kampf gehen, um Grigoryan keine Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Für beide Athleten wird dieses Duell kein Spaziergang werden.

Freuen darf man sich auch über das Comeback von Muhammed Celebi von Anima MMA/SG Suderwich. Der Recklinghausener hat seine schwere Knieverletzung überstanden und brennt nun darauf, den Cage zu rocken. Sein Gegner, der Düsseldorfer Felix Schaffrath vom Pride Gym, wird den Kampf nicht zur Celebi-One-Men-Show verkommen lassen wollen und seinerseits versuchen den Takt vorzugeben.

Mit MMA Veteran Sascha “Papaluka“ Ernst wird auch ein Stück deutsche MMA Geschichte den Cage in Rheine betreten. Der 40-jährige Altmeister ist noch nicht amtsmüde, um sich mit einem wesentlich jüngeren, aber nicht unerfahrenen Mann wie Jonas Schmitt zu messen.

Die weiteren spannenden Duelle kann man der Fight Card entnehmen.

Wir konnten mit VoteMMA Macher Valentino Pantera im Vorfeld der Veranstaltung sprechen.

GFN: Die dritte Ausgabe eurer VoteMMA in Rheine sorgt mit einer starken Fight Card für Aufsehen. Die Presse erwähnt euch durch die Bank positiv. Ist das nach den negativen Stimmen jetzt eine Genugtuung für dich?

Valentino Pantera: Genugtuung ist vielleicht das falsche Wort, aber wir freuen uns natürlich, dass unsere ersten beiden Events sowohl von Kampfsportfans und Sportlern, als auch von Leuten, die vielleicht nur wenig bis gar nichts über MMA wussten, und der Fachpresse, als großer Erfolg aufgenommen wurde. Wir haben bewiesen, dass VoteMMA noch da ist und dass wir noch viel erreichen wollen.

GFN: Mit Shely Santana ist euch sicherlich eine Topverpflichtung gelungen. Seid ihr bewusst den Weg gegangen, euer Event auch auf internationale Beine zu stellen?

Pantera: Ja, diesen Weg haben wir bewusst eingeschlagen. Das fing bei der ersten Veranstaltung an, die zweite haben wir sogar unter „Germany vs. Holland“ vermarktet, wobei natürlich auch Kämpfer aus einigen anderen Ländern am Start waren. Wir versuchen uns auch in dieser Hinsicht noch zu steigern und VoteMMA internationaler zu gestalten!

GFN: Wie schafft man es, solche Leute wie Santana zu finden und zu verpflichten?

Pantera: Es ist ja nicht so, dass wir die Gyms und die Leute anschreiben. Wir geben hier auf Facebook unsere nächste Veranstaltung bekannt, die Leute bewerben sich und wir versuchen so viele wie möglich reinzubringen. Der Kontakt mit Shely Santana kam durch die positive Resonanz, auch in Holland, der letzten Veranstaltung zustande. Er trainiert ja bekanntlich zurzeit beim Mejiro Gym. Er hat sich bei uns beworben, wie jeder andere auch. Der Deal ging dann schnell und unkompliziert über die Bühne.

GFN: Auch einige deiner eigenen Leute sind mit am Start. Wem traust du in naher Zukunft den großen Durchbruch zu?

Pantera: Ich sage meinen Jungs immer wieder: „Ohne Fleiß kein Preis“. Nur mit harter Arbeit und einer starken Teamleistung können wir es weit bringen. Als Trainer sieht man natürlich immer noch Luft nach oben, bei all seinen Schülern, aber ich sehe vor allem bei Sven Betz, Mustafa Yilmaz und Andrius Liudvinavicius großes Potential. Einige unserer erfahreneren Jungs nehmen sich momentan eine Auszeit, dazu gehören Norman Gaucho, Sergej Krämer und Denn „Hell“ Miroshkinov. Ihre Zeit fürs Comeback wird kommen. So viel können wir verraten, denn auch das wird gewaltig.

GFN: Wo soll es in der Zukunft mit der VoteMMA hingehen, was sind eure Visionen?

Pantera: Wir bleiben mit Herz, Leib und Seele dabei, werden weitermachen wie bisher und werden unser Konzept beibehalten: wir bieten sowohl Profis als auch jungen Talenten eine Möglichkeit, sich für größere Aufgaben zu beweisen. Wir wollen natürlich aus den Mankos der letzten Veranstaltungen lernen und versuchen jedes Mal noch eins draufzulegen!

GFN: Gibt es schon Planungen für die VoteMMA 4?

Pantera: So viel können wir schon mal verraten: VoteMMA 4 kommt definitiv! Zur Fightcard können wir sagen, dass Abeku Afful und Michael Böbner ihre Titel verteidigen werden und die oben genannten Kämpfer werden ihr Comeback feiern. Der Ort ist noch geheim, aber lasst euch überraschen!

 

Fight Card Pro MMA

Main Event – Pro-MMA – Fliegengewicht:

Florin Gardan (Kiboju) vs. Shely Santana (Mejiro Gym)

Co-Main Event – Pro-MMA – Halbschwergewicht:

Tassilo Lahr (Kiboju) -vs. Wilfried Edmund (Oldschool Academy)

Pro-MMA – Leichtgewicht:

Sylwester Hasny (Kong’s Gym) vs. Hasib Fatah (Team Manhoef)

Pro-MMA – Halbschwergewicht:

Sascha „Papaluka“ Ernst (Ironborn) vs. Jonas Schmitt (Kiboju)

Pro-MMA – Bantamgewicht:

Ilja Cistjakov (Kiboju Mannheim) vs. Andre Trippel (Sportpalast Bielefeld)

Pro-MMA – Schwergewicht:

Timo Lierow (Arena Aschaffenburg) – David Ott (Nubia Sports)

Pro-MMA – Halbschwergewicht:

Andrius Liudvinavicius (Pantera Gym) vs. Maki „The Lion“ Martic (FightFabrik Kempten)

Pro-MMA – Federgewicht:

Muhammed Celebi (SG Suderwich / Anima) vs. Felix Schaffrath (Pride Gym)

Pro-MMA – Leichtgewicht:

Arman Grigorjan (Team East) vs. Sinan Tataroglu (Team Undisputed)

Pro-MMA – Weltergewicht:

Theodor Keck (Pantera) vs. Sebastian Boelk (Team East)

Pro-MMA – Federgewicht:

Mo Assadi (Team Alpha) vs. Gino Kroes (Kops Gym Amsterdam)

Pro-MMA – Halbschwergewicht:

Albert Shala (Pantera) vs. Arno Rainville (Fight Club Den Haag)

Pro-MMA – Mittelgewicht:

Veselin Dimitrov (OSC Bremerhaven) vs. Vardan Melikyan (Dragon TwinStar)

Pro-MMA – Weltergewicht:

Ken Antwi Adjei (Kiboju) vs. Andris Galaida (Nubia Sports)

Pro-MMA – Federgewicht:

Mike Engel (Hammerbrook Gym) vs. Boy Reuvers (Tatsujin Nijmegen)

Fight Card Amateure

Weltergewicht:

Sven Betz (Pantera) vs. Justin Jordan (Vos Gym)

Leichtgewicht:

David Banela Jaesch (Pantera) vs. Tycho Brakel (Team Manhoef)

Leichtgewicht:

Hermann Reklin (United Fight Team Rheine) vs. Awat Seuki (Fightology Dortmund)

Federgewicht:

Mustafa Yilmaz (Pantera) vs Gegory Goorts (Tatsujin Nijmegen)

Weltergewicht:

Kyriakos Theodorides (Tatsujin Nijmegen) vs. Gianni Massafra (Kiboju)

Mittelgewicht:

Alex Morozov (UFT Rheine) vs. Rustam Goltsmann (Fightology Dortmund)