Süddeutsche MMA Organisationen planen intensive Zusammenarbeit

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Eine überraschende Nachricht erreichte uns heute aus Süddeutschland. Die 3 dort bekanntesten Veranstalter schließen sich zusammen. Im Klartext Bedeutet das: Die seit 2009 veranstaltende MMA-Organisation Aggrelin aus München, die “Durchstarter“ von Age of Cage aus Stuttgart und die bekannte baden-württembergische Defenders FC werden in Zukunft noch intensiver miteinander arbeiten und kooperieren.

Schon vor der neuen Kooperation half man sich in der Vergangenheit in vielen Bereichen gegenseitig. Die neue Zusammenarbeit wird nun wie folgt ausgebaut.

1. Die drei Veranstaltungen besprechen sich ab sofort im Bezug auf Austragungstermine, damit es in Zukunft keine Überschneidungen mehr gibt. Die letzte Age of Cage musste zum Beispiel verschoben werden, was mitunter daran lag, da die Aggrelin 6 und Age of Cage innerhalb einer Woche ihre Events veranstalten wollten. So konnte die AOC kurzfristige Verletzungsabsagen nicht mehr adäquat kompensieren, da ein großer Teil der hochklassigen Kämpfer schon bei der Aggrelin angetreten waren. In Zukunft soll möglichst eine 4 bis 6 Wochen-Frist zwischen den Events dazu beitragen, dass eventuelle Ausfälle besser kompensiert werden. So könnten Beispielsweise Kämpfer auf beiden Events antreten. Termine sollen im Vorfeld gemeinschaftlich abgestimmt werden, auch wenn man an Hallentermine gebunden ist.

2. Im organisatorischen Bereich wird die Zusammenarbeit ebenfalls weiter ausgebaut. Dabei geht es primär darum, die Schlüsselpositionen in der wichtigen Eventorganisation gegenseitig zu übernehmen, was zur Erhöhung der Qualität der Veranstaltungen dienen soll. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf die Austragung von Amateurevents.

3. Es werden konkrete Ideen ausgearbeitet und geprüft, um den Austausch von verfügbaren Kämpfern zu fokussieren. So haben lokale Kämpfer mehr Möglichkeiten zu kämpfen und profitieren dadurch sich einem größeren Publikum vorzustellen.

4. Ein gemeinsames Ziel könnte auch die Etablierung von Profititelkämpfen sein. Trotz einer enormen Zahl von zusammen 13 Events, hat man bisher keine Titelkämpfe ausgetragen. Ein gemeinsamer Gürtel würde da das Renommee der 3 Events sicherlich nochmals steigern und auch mehr nationale Elite in den Süden locken. Nun wird die Idee ernsthaft in Betracht gezogen und auf eine zeitnahe Umsetzung hin geprüft.

Ein ernsthaftes Kooperationsmodell soll im Jahr 2015 zwischen den Events getestet werden. Sollte sich die Zusammenarbeit bewähren, scheint man nicht abgeneigt zu sein, weitere Veranstalter mit ins Boot zu nehmen.

Die Veranstalter heben auch hervor, dass es sich bei dem Vorhaben nicht um eine verbandsstrukturelle Vereinigung handelt, sondern eine Kooperationspartnerschaft zwischen voneinander unabhängigen Events.

Weitere Infos sollen in Kürze bekanntgegeben.

Eine solche Kooperation würde aus unserer Sicht dem gesamten nationalen MMA Sport zugute kommen. Wir sind gespannt, wie das geplante Projekt anläuft. Sollte es funktionieren, was zu wünschen wäre, könnte man Vorreiter für eine gesamtdeutsche Kooperation werden.  GFN wünscht den 3 Veranstaltern viel Erfolg für ihr großes vorhaben. 

Von Attila Revada

 

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